Eintrag verpasst, oder: Ist doch eh alles scheiß egal?!?

Letzten Sonntag gab es keinen Blog Artikel. Ich habe es ehrlich gesagt auch vergessen. Seit langem hatte ich mal wieder mehrere Tage mit meiner Partnerin. Aber manchmal denke ich mir, dass es sowieso egal ist. Wer liest schon meinen Blog?

Immerhin habe ich immer noch zu kämpfen, dass ich etwas bekannter werde. Natürlich geht es anderen Indie Autoren da nicht anders, gar keine Frage. Nur leider blicke ich noch nicht wirklich durch bei Marketing für Social Media.

 

Kaum denkt man, man hätte etwas durchschaut, ist das verhalten der Personen wieder ganz anders. Ich habe kaum etwas so Komplexes erlebt wie das Marketing bei Social Media. Die aktuelle Leserunde füllt sich langsam mit Lesern, dafür antworten die letzten wieder nicht. Das ist auch das, was einen so sehr zermürbt. Stetig ist man am Schreiben und suchen nach Rezensenten, die das eigenen Buch lesen würden, und doch kommt dann zu zwei Drittel nichts dabei heraus.

 

Mein Alltag als Autor ist zwei gespalten. Einerseits schreibe ich an meinem 365 Tage Projekt, andererseits muss ich mich weiter mit dem Marketing beschäftigen. Noch dazu kommt, dass mich jeder Tag die Gedanken verfolgen: „Wo nehme ich nur das Geld für die nächsten Werbeaktionen her?!?“ 

Versteht mich nicht falsch, ich buche nicht einfach und würde dann rum jammern. Ganz im Gegenteil. Ich buche Werbeaktionen erst, wenn ich das Geld dafür übrig habe. Aber das ist oft eben mein Gedanke. Wo bekomme ich die Mittel her für alles, was ansteht? Ich könnte viele potentielle Leser erreichen. Doch leider kostet allein die Werbung auf einer Plakatwand schon mehrere Hundert Euro, dass es meine Grenzen schnell ausreizt.

 

Dann kommt noch das Thema Fotografie dazu. Irgendwie wollte ich zwar wieder anfangen. Aber da ich momentan etwas in einem Tief fest hänge, bin ich kurz davor gar nicht erst wieder anzufangen. Es ist immer noch so, wie ich aufgehört habe. Jedes Model möchte Geld kassieren. Keiner schätzt noch die Arbeit eines Fotografen. Wir sind alle nur noch Kühe, aus denen man Geld melken kann! Eine schlimme Situation ist das geworden. Und wenn man jemanden findet, der sich bei einem Projekt auch kostenlos beteiligt bleibt das Problem, wohin mit den Fotografien?

 

Keine Galerie in den letzten 20 Jahren hat einen Fotografen durch Bewerbung aufgenommen. Eine eigene Ausstellung zu organisieren kostet nicht gerade wenig Geld. Woher nehmen? Als Fotograf und Autor hat man nicht gerade eine „goldene Eier legende Wollmilchsau“ zur Verfügung.

 

Ob es mit diesem Blog weiter geht? Das steht vorerst in den Sternen. Vielleicht ja, vielleicht nein..

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