Wieder 2 Artikel verpennt

Ja, es ist wieder passiert. 2 Artikel verpennt. Und das nicht, weil ich nicht schreiben möchte. Sondern weil einfach vieles drunter und drüber geht. Vieles geht drunter und drüber. Seit einigen Wochen hab ich nun einen Gehstock, da ich Arthrose habe und ein chronisches Rückenleiden.

 

Ich bin dieses Jahr 30 geworden und hätte niemals gedacht, dass ich nun einen Gehstock habe und mehr als froh darüber bin. Hätte mir das einer vor einem Jahr erzählt, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

 

Ich habe mir diese Gehhilfe sogar freiwillig verschreiben lassen, da es einfach einen Teil der Schmerzen erträglicher macht. Viel geht mir nebenher noch im Kopf herum. Fast jeden Tag mache ich mir Gedanken, welche Maßnahmen in Sachen Werbung ich noch für mein Buch machen könnte.

Schreibe einen Blogger nach dem anderen an und bekomme zu 90% keinen Rückantwort. Die Regionale Zeitung meldet sich nicht und auch 2 Bücherläden halten es nicht für notwendig, sich wenigstens zu melden, ob Interesse an einer Zusammenarbeit besteht oder nicht.
Nebenbei plane ich mein neues Buchprojekt, dass 365 Tage ab dem 1. Januar laufen wird. Ein Jahr Arbeit für eine sehr persönliche Autobiografie.

Als Selfpublisher ist man ständig mit den Gedanken bei dem Thema, wie man bekannter wird. Man macht von Büro, Marketing und Social Media alles selbst. Dann kämpfe ich seit Monaten vermehrt mit meiner schlechter werdenden Situation. Mir fehlt meine Fotografie. Und doch will keiner mehr für Qualität etwas bezahlen.
Aber stetig umsonst auf TFP Basis zu shooten, ist keine Perspektive. Jeder möchte Fotos von einem, aber keiner was dafür bezahlen. Auf TFP habe ich keine kommerziellen Rechte, kann also nicht mal einen Kalender mit meinen eigenen Fotos gestalten und diesen verkaufen.

 

So kämpfe ich jeden Tag mit allem was mir fehlt, was mich beschäftigt und natürlich das Weihnachten vor der Tür steht. Dank meiner Kindheit ist Weihnachten immer sehr schwierig für mich. Eigentlich würde ich am liebsten Weihnachten ausfallen lassen.

Neben den ganzen Gedanken in meinem Kopf versuche ich mich am PC abzulenken. Manchmal funktionier es, manchmal nicht. Selbst wenn ich meine Pfeife rauche, kann ich oft meinen Kopf nicht abschalten. Jeder Tag ist anstrengend. Und ich bin schon froh, wenn ich ein paar wenige Momente am Tag nicht über meine Krankheit nachdenke.

Auch wenn ich öfters ein paar Artikel verpasse, vergesse ich es nie vollständig. Plötzlich rauscht mir alles was ich vergessen habe, wie eine Lawine durch meinen Kopf. Und seit Tagen komme ich nicht hinterher, die letzten Artikel nachzuholen. Der nächste Artikel wird erst nach den Weihnachtsfeiertagen erscheinen.

Da kann ich euch dann berichten, wie dieses Jahr das Weihnachtsfest mit Depressionen war.

In diesem Sinne, wünsche ich euch Frohe Weihnachten und schöne Feiertage! 

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